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FAZ 25.2.2012
Mark Wyand haucht Jazz-Standards Leben ein
Er hat einen gelassenen, doch hintergründig mächtigen Ton auf dem Tenorsaxofon und dass er ihn so selten ausspielt, gehört zu seinem Stil. Der Berliner Saxofonist Mark Wyand ist ein später Nachfahre Ben Websters, der es wie der Altmeister versteht, die Luft zum Klingen zu bringen. Und das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Dann bläst Wyand so sanft in sein Instrument, dass kein regulärer Ton entsteht, sondern eine Art "fffht" - was nur eine Marotte wäre, wenn Wyand nicht so kunstvoll, sorgfältig und songdienlich damit umginge.
Jazzmusiker haben normalerweise nichts dagegen, im Jahr fünf Platten auf sechs verschiedenen Labels herauszubringen, um ihre Arbeit zu dokumentieren - nicht so Wyand. Sein letztes Album "Hidden Hill" (FAZ vom 11.11.08) erschien vor drei Jahren und war genauso sorgsam zusammengestellt wie das neue.
Denn "I'm Old Fashioned" - selten war ein Plattentitel passender - enthält ausschließlich Jazz-Standards, die schon Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Doch Wyand nähert sich ihnen unvoreingenommen, beschränkt sich oftmals auf die Melodie und lässt so den Klassiker "Blue In Green", den sowohl Miles Davis als auch Bill Evans für sich beansprucht haben, nach knapp zwei Minuten wieder enden - es ist alles gesagt.
Dass diese Platte dennoch nicht vor vierzig oder fünfzig Jahren hätte erscheinen können, liegt an den beteiligten Musikern. Allen voran der famose niederländische Schlagzeuger Martijn Vink, der vielen Titeln durch seine eher an Rock und Pop orientierte Spielweise ein zeitgemäßes Flair verpasst.
Und dann ist da noch die israelische Sängerin Ofri Brin, die auf etwa der Hälfte der Lieder zu hören ist. Ihre hohe Stimme konterkariert den Kurt-Weill-Titel "Speak Low" - man hat noch Lotte Lenya im Ohr - auf verblüffende Weise und "I'm Getting Sentimental Over You" klingt in ihrer Fassung erfrischend unsentimental. Immer um sie herum, aber niemals im Weg befindet sich der einzigartige Ton von Mark Wyand.

Fono Forum Februar 2012
"Ein bisschen Koketterie ist schon dabei wenn Tenorsaxophonist Mark Wyand im Albumtitel bekennt: "I'm Old Fashioned", doch es ist auch etwas Wahres dran. Der Wahlberliner, der sonst seine Musik durchweg selber schreibt oder Popsongs druntermischt, kommt mit einem reinen Standards-Album. Mittendrin: "I'm Old Fashioned". Es wirkt wie eine Standortbestimmung oder Selbstvergewisserung, wenn er jetzt seinen eigenen Ansatz am immergrünen Songbook einer schier übermächtig erscheinenden Jazztradition schärft. Wyands Stilmittel sind radikale Entschleunigung und Entschlackung, Reduktion auf den Kern - nämlich die Melodie - und Schaffung von Raum, um die Musik Ton für Ton atmen zu lassen. Er wählt lauter Balladen, fährt darin das Tempo nochmals herunter, spielt mit viel Luft, so dass selbst die Anblasgeräusche zu Musik werden, und bleibt noch in den Improvisationen der Melodie und der sangbaren Linie verpflichtet. Das strahlt Gelassenheit aus und Kontemplation. Entsprechend reflektiert und sparsam spielt seine Band, eigentlich ein Quartett, dem sich gelegentlich und mit höchst pointierten Beiträgen der Gitarrist Frank Möbus hinzugesellt. Der Einsatz einer Celesta wird nie zum Geklingel, sondern bleibt zarte Farbe. Für verblüffende Klangschattierungen sorgt in einigen Songs die Stimme der aus Israel stammenden Ofri Brin. Mal mädchenhaft, mal engelgleich, kann sie aber auch klingen wie eine ganz sacht singende Säge ("Speak Low", "I'm getting Sentimental Over You"). Gewöhnungsbedürftig, aber das hat was."

Financial Times Deutschland 30.1.12
"Mit seinem vierten Album schleicht sich der britische Saxofonist Mark Wyand geradezu samtpfotig an seine Hörer heran: Fein, leicht und geschmeidig interpretiert er Jazzklassiker – angereichert mit reichlich Gegenwart und Popeinflüssen. In den ruhigen, fast überirdisch schwebenden Arrangements setzt er Kontrapunkte zum quirligen Alltag im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, wo er seine Inspiration findet. Sängerin Ofri Brin und vier Instrumentalisten fügen sich fast symbiotisch ein. Understatement wird dem Saxofonisten oft attestiert, weil er auf leise Töne setzt. Sein Können lässt er dabei dennoch aufblitzen: unaufdringlich – aber trotzdem leidenschaftlich. Denn Wyand will nur eins: musikalisch erzählen, was Jazz für ihn ganz privat und in seinem persönlichen Lebensentwurf bedeutet."

Die Welt 27.1.12
"Mark Wyand: Vorbild für EU-Kommissare Der Berliner Saxofonist Mark Wyand begeht eine der größten Todsünden, die im europäischen Jazz denkbar sind. Er gesteht freimütig: Ich bin altmodisch – und nimmt eine CD auf, die ausschließlich mit bekannten Standards befüllt ist. Der Plattentitel entpuppt sich jedoch als sympathische Koketterie. Denn mit verstaubter Traditionspflege hat das, was Wyand auf "I'm Old Fashioned" anstellt, gar nichts zu tun. Wyand spielt die Stücke von John Coltrane, Miles Davis, Dave Brubeck, Kurt Weill oder Jerome Kern mit größtmöglicher Verinnerlichung. Indem er sie verlangsamt und in traumverhangene, behutsam modernisierte Vignetten verwandelt, stößt er zu ihrem Kern vor. Als Solist ist er ein Ekstatiker der kleinen Gesten. Und seine Mitmusiker – allen voran die Sängerin Ofri Brin mit ihrer Billie-Holiday-Stimme, der Gitarrist Frank Möbus und der Pianist Wolfgang Zechlin – solieren so ökonomisch, dass man sie sich als Sparkommissare für die Euro-Zone wünscht. Das Ergebnis ist eine wertbeständige Edelmetallanlage in Noten. Perfekte Krisenbewältigungsmusik."

FAZ 11.11.08
"Es gibt diese hypersensiblen Kunstfreunde, die behaupten, die Pausen wären in der Musik ebenso wichtig wie das Klingende (bei Steve Reich und Terry Riley kommen sie damit nicht weit). Analog dazu könnte man feststellen, dass beim Tenorsaxophon im Jazz die Luftgeräusche genau so wichtig sind wie die definierten Töne. Das stimmt natürlich auch nicht, aber fast, nämlich bei dem in England geborenen, in Deutschland aufgewachsenen Mark Wyand. Niemand seit dem 1973 verstorbenen Ben Webster hat den akustischen Luftzug so in seine Klangästhetik integriert wie er. Die mit einer Ausnahme durchweg langsamen Stücke auf dem Album Hidden Hill (Sony/BMG) sind aber keineswegs Schmusestücke, sondern verstrahlen einen gewissen Ernst, dem die poetisch verspielten Verzierungen abgerungen scheinen. Dem entspricht auch das opalisierende Gleitspiel zwischen abstrakter und lieblicher Harmonik. Jeder Ton und jede kleine Figur dieser konzentrierten Meditation hat eine skulpturelle Bedeutung. Die Töne können sich auch im wahrsten Sinn des Worts in Luft auflösen; in der Höhe gewinnen sie oft eine jenseitige Ungreifbarkeit. Wyand wird aufmerksam und filigran begleitet von einem jazzerfahrenen Klaviertrio unter gelegentlicher, grandioser Einmischung des Gitaristen Frank Möbus. Die Kompositionen stammen zum größeren Teil von Wyand; je ein Stück von Björk und Alison Goldfrapp und zwei Evergreens sind die Ausnahmen. Ein fabelhaftes Album ohne Beispiel in der jüngeren Jazzgeschichte."

Dpa 11/08
"Melancholisch, lässig, technisch perfekt."

Audio
11/08
"Als Meister der gefühlvollen Balladen erweist sich Mark Wyand auf Hidden Hill. Die flauschigen Stücke laden zum Träumen und regelrechten Versinken ein."

Kulturnews 10/08
"Wird einem Saxofonisten ein lyrischer Ton attestiert, erscheint reflexartig das Horntimbre Jan Garbareks vorm inneren Ohr. Mark Wyand hat einen ausgesprochen lyrischen Ton, den er jedoch nicht wie der nordische Übervater der Saxlyrik streng und spröde ins kompositorische Korsett zwängt, um im eigenen Saft zu garen. Vielmehr baut der Wahlberliner britischer Herkunft meditative Bilder, unaufdringlich, immer wieder ins Leere laufend, mit viel Weißraum zwischenden Tönen und ebenso viel Platz für dekorative Melodieminiaturen neben hingehauchten Themen. Dazu braucht es ein sensibles Ensemble, das Wyand stützt, ohne zu stören. Daniel Karlsson, Dieter Ilg und John Hollenbeck legen auf Hidden Hill das Fundament für ein formidables, klassisches Quartettalbum. Fast klassisch: Für drei Tracks hängte sich Frank Möbus die Gitarre um, und man hat ihn selten so unaufgeregt und harmonievernarrt spielen hören."

Jazzthing
10/08
"(...) Und dann setzt es ein, das Tenorsaxofon von Mark Wyand. Lyrisch und hörbar mit viel Luft geblasen. Sensibel, fast meditativ versetzt es den Hörer in eine Stimmung, die einen bis zum letzten der elf Stücke dieser famosen CD nicht mehr loslässt. Wyand gibt sich hier ganz in sich selbst und seine Musik versunken. Ob in eigenen Kompositionen, den Adaptionen von je einem Stück von Björk und Goldfrapp oder den beiden Jazzstandards. Wyand lässt der Musik viel Raum, sich atmosphärisch zu entwickeln. Und fast immer steht bei dieser von Till Brönner mitproduzierten Platte das Zusammenspiel der vier Musiker, zu denen auf einigen Tracks noch Gitarrist Frank Möbus stößt, im Vordergrund. Wyand geht es nicht um solistische Muskelspiele, sondern um eine oft magische Klangästhetik, die er hier mit seinen kongenialen Partnern ziemlich gut umsetzt."

Jazzthethik
10/08
"Hidden Hill ist ein innerer Rückzugsort, der Ruhe und Kraft schöpfen lässt. Dennoch ist eine hohe Energiedichte spürbar."

Rondo 09/08
"Wenn man über Mark Wyands neue CD sagt, sie sei zutiefst romantisch, dann könnte möglicherweise ein falscher Eindruck entstehen. Ja, ja, Tenorsaxofon, Balladenstimmung, Besserverdienende mit Schaumwein vorm Kaminfeuer, ungefähr so etwas. Hidden Hill aber, dieses kontemplative Kunststück, ist romantisch im Sinne eines Novalis. Das Gemeine erhält einen hohen Sinn, das Bekannte die Würde des Unbekannten – etwa die Atemluft, die so hörbar das Saxofon durchströmt. Oder die einzelne Note, die dringend gespielt werden muss. (...) Minimalismus und Reduktion – dies ist das Programm der CD. Es geht um die Details (...). Über den elf Stücken auf Hidden Hill, darunter – neben Wyands eigenen Erfindungen – ursprünglich Poppiges von Björk und Goldfrapp sowie zwei Standards aus dem American Songbook, liegt ein unsichtbarer Nebel. Man muss an Caspar David Friedrich denken und an Charles Lloyd, den Naturmystiker unter den zeitgenössischen Jazzern. Mark Wyand scheint nahe dran, auf seinem geheimen Hügel die blaue Blume zu finden. Der in England geborene und in Deutschland aufgewachsene Saxofonist ist zweifellos ein Romantiker mit Zukunft."

Jazzpodium
09/08
"Eine Bilderreise von sublimer Finesse. Dass es dem Klang von Mark Wyand dabei gelingt, so weit auseinander liegende Kompositionen wie den Johnny Mercer/Jerome Kern Standard Dearly beloved sowie Björks Pop-Elegie Jóga in eine in sich zusammenhängende und schlüssige ästhetische Konzeption einzufügen, spricht für die eigenständige Klasse eines ausgezeichneten Albums."

Die Welt 04.07.07
"Mark Wyand ist Germany's Next-Top-Saxofonist. (...) Nun zeigt der 33 Jahre alte Saxofonist Mark Wyand, dass er mit seiner neuen CD zur Deutschlands Jazz-Elite zählt. (...) In der Auftaktnummer Heritage beweist er rasant, dass er sich in der Erbenlinie eines John Coltrane oder Branford Marsalis sieht. In dem darauf folgenden Capetown, das majestätisch dahinfließt, belegt er zudem seine kompositorische Verwandtschaft mit Wayne Shorter. Wyand agiert ähnlich durchdacht wie der große Saxofonkollege. Falsches Pathos scheint ihm genauso fremd wie die bloße Zurschaustellung seiner technischen Fähigkeiten, die das ganze Repertoire an Überblaseffekten, Obertonfunkeln und Falsettschreien umfasst. Egal, was Wyand spielt - man hat immer das Gefühl, dass er ganz genau weiß, was er da gerade macht. (...)"

Kulturspiegel 06/07
"Instrumental-Jazz zum Entspannen. Saxophonist Wyand spielt gekonnt eigene Stücke."

Rondo 03/07
"Eine subtile Sensation."

Live-Presse

Erlangner Nachrichten 28.10.2010
"Geknetete Töne und unaufgesetzte Eleganz"
"Ganz am Schluss bei der zweiten Zugabe, mit "Somewhere over the Rainbow", leuchteten die
Regenbogenfarben des mark Wyand Quartetts" nochmals in allen Kolorierungen auf: Verhalten-coole Melancholie und Innerlichkeit dominierten das Programm (...). Die eigentliche Shpäre aber schufen die vier großartigen Jazzmusiker: Technisch auf höchstem Niveau und im Repertoire mit einer interessanten Mischung aus Standards, Eigenkompositionen und Improvisationen unterwegs, demonstrierten sie stilfeinen und abwechslungsreichen Jazz gleichermaßen. Dies machte die Veranstaltung - so aus dem Munde eines Klassik-Fans zu hören - einem guten klassischen Konzert absolut ebenbürtig.(...) Subtiles Klangkalkül haucht Tenorsaxophonist Mark Wyand in seinen Passagen. Sein Grundton ist von schlichter, unaufgesetzter Eleganz, angenehm selbst im rasant bis ekstatischen Improvisieren. (...) Das Arrangement von Dave Brubecks "In your own sweet way" sei hier stellvertretend für die differenzierte Gestaltungskunst und Eigenheiten des "Mark Wyand Quartetts" hervorgehoben. Mit diesem besonderen Abend bewies der Veranstalter nicht nur Mut zur farbe, sondern rückte Erlangen einmal mehr in kulturelle Großstadtnähe.

Darmstädter Echo 13.11.08
"Im Jazz gibt es Persönlichkeiten, die das Zeug dazu haben, binnen kurzem Schlagzeilen zu machen. Dazu gehört der Wahlberliner Mark Wyand. (...) In seiner Tonschrift sensibel und meditativ, zeigt er auf dem Tenorsaxophon eine starke Vorliebe für Jazzballaden, die er mit viel Einfühlungsvermögen in all Ihren Facetten auszukosten versteht. (...) Auch in den domimierenden Eigenkompositionen (...) zeigt der junge Bläser in der kunstvollen Verarbeitung komplexer, aber eingängiger Tonfolgen, wie Kraft aus der Ruhe und Schönheit aus Wohlklang entstehen."

Hessische/Niedersächsische Allgemeine 06.11.08 (Kassel)
"Mark Wyand ist ein echter Romantiker – und Mark Wyand lässt gerne mal die Sau raus. (...) Das Konzert beginnt fast meditativ: Mark Wyand spielt mit seinem luftigen Sound ein Intro voller Sehnsucht und Hingabe, lockt den Zuhörer so in seine Klangwelt. Der weiche Klang seines Tenorsaxofons passt perfekt zu der Musik (...). Überhaupt scheint dies das Markenzeichen seiner Kompositionen zu sein – ob schnell oder langsam, ob mit festem Metrum oder frei: Die Musik klingt sehr lebendig. Fast scheint es, als würde sie atmen. (...) Der Saxofonist begeistert an diesem Abend auf jeden Fall als Musiker, der seinen Stil gefunden hat: Romantisch, sehnsüchtig – und wild."

Neuburger Rundschau 24.10.08

"Schon vom ersten Saxophon-Intro, das Mark Wyand mit seinem warmen, rauchigen Ton in den Jazzkeller bläst, fühlt man sich am Freitagabend geborgen, von der allzu hektisch gewordenen Außenwelt abgeschottet. Man ist umgehend auf dem Hidden Hill angekommen. Er garniert seine Stücke mit feinfühligen kurzen Improvisationen und legt großen Wert auf ausgewogene, feine Nuancen. Eine traumhafte Reise."


Schwäbische Post 10.10.08 (17. Aalener Jazzfest)
"Der Saxophonist Mark Wyand mit seiner Band (...) euphorisierten ihre Zuhörer (...) mit zwei excellenten Gigs voller musikalischer Überaschungen. Mark Wyand, Berliner mit britischen Wurzeln, war als Meister der leisen Töne angekündigt. Er und seine Mitstreiter wussten mit dem Rummel im Ramada dennoch gut umzugehen und boten eine kraftvolle, aber dennoch nuancierte Performance. Wyands spiel faszinierte mit seinem Reichtum an Ausdrucksweisen zwischen Dramatik und Melancholie."

Braunschweiger Zeitung 19.04.05
"Stilistische Vielfalt und größtmögliche Freiheit in der Interpretation scheinen die Mottos des Tenor-Saxofonisten. (...) Fast schon unverschämt innovativ und unverbraucht präsentiert sich das jugendlich wirkende Quartett. (...)"

Rhein-Neckar Zeitung 12.03.05
"... und er liebt es, wenn unterschiedliche Einflüsse in seine Musik hineinfließen, sei es Pop, Ethno oder Neue Musik. Eher im Verborgenen, als eine Art Subtext, soll sich dies in den klingenden Prozess eingliedern.
Das sind Ansätze, die man hören konnte beim Auftritt des Mark Wyand Quartetts in der Mannheimer Klappsmühl' am Rathaus – das Konzert gab es quasi als Nachschlag bei den Mannheimer Jazztagen. Neue Musik und Folklore scheinen eine starke Rolle zu spielen für das Spiel des hochkarätigen Berliner Quartetts. Aus beidem holen sich die Musiker die Inspiration ebenso wie die Grenzenlosigkeit des musikalischen Ausdrucks. (...) Weite und Unbegrenztheit hat Mark Wyand im sonoren Klang seines Tenorsaxofons. In den Intros zu seinen Kompositionen werden die Täler weit und die Wälder singen im folkloristischen Ton. (...) Eine tiefe Ader für Romantik hat der Tenorist gleichwohl, wie man den Themen seiner Kompositionen entnehmen kann."

Mannheimer Morgen 10.03.05 (19. Mannheimer Jazztage)
"Als hätte das Thema der 19. Mannheimer Jazztage Ideenvielfalt geheißen. (...) Mark Wyand spielt ein Orginalrepertiore, wie es vielseitiger kaum sein könnte. Keine Klischees, keine Standardarrangements, sondern virtuos vorgetragener Saxofon-Jazz mit bemerkenswerten Stilkombinationen. Zusammen mit seinen Musikern veranstaltet Saxofonist Mark Wyand eine kleine, aber feine Jazz-Werkschau der sehr persönlichen Art. So vielfältig die diesjährigen Jazztage insgesamt waren, so stellt sich Wyands Programm noch einmal am Abschlussabend dar. Ein echter Leckerbissen zum Schluß der Jazztage."

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